____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b
ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ
Lyria
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
top
Lyria ist eine Tochtergesellschaft der Société nationale des chemins de fer français (SNCF) und der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), welche die TGV-Verbindungen zwischen Frankreich und der Schweiz betreiben. An der Gesellschaft nach französischem Recht und mit Sitz in Paris hÀlt die SNCF 74 Prozent der Anteile, die SBB 26 Prozent.cite-ref-1[1]
Contents
âą Verbindungen
âą Rollmaterial
âą Netzausbau
âą Siehe auch
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Geschichtlicher Ăberblick
âą Ab Sommer 1961 verband der Trans-Europ-Express (TEE) Cisalpin (nicht zu verwechseln mit den spĂ€teren Cisalpino-ZĂŒgen) Paris mit Mailand via Lausanne.
âą Die TGV-Verbindung ParisâGenf ĂŒber Lyon galt seit Betriebsaufnahme 1981 als Teil der innerfranzösische Verbindung LGV Sud-Est und blieb davon zunĂ€chst unberĂŒhrt.
âą Im Januar 1984 wurde die TEE-Verbindung ĂŒber Lausanne nach Mailand eingestellt und zwischen Paris Gare de Lyon und Lausanne ersetzt durch vier von SNCF und SBB gemeinsam betriebene Dreisystem-TGV-ZĂŒge, die mit den Namen Cisalpin, Champs-ĂlysĂ©es, Lemano und Lutetia bezeichnet waren.
âą Am 23. Mai 1993 wurde die wirtschaftliche Interessengemeinschaft GIEcite-ref-2[2] «TGV FranceâSuisse» gegrĂŒndet mit dem Ziel, die Strecken ParisâLausanne/Bern zu betreiben.
⹠Im Winter 1995/1996 wurde die Verbindung nach Lausanne jeden Samstag bis Brig verlÀngert, um die Wintersportorte des oberen Rhonetals im Kanton Wallis zu bedienen.
âą Am 28. September 1997 erhielten die ZĂŒge der GIE «TGV FranceâSuisse» mit den Verbindungen nach Lausanne und Bern ĂŒber Frasne den Markenauftritt «Ligne de CĆur». Neun ZĂŒge bekamen eine neue visuelle IdentitĂ€t, der Betrieb wurde reorganisiert und aufgestockt.
⹠Im Jahr 1999 wurde das Unternehmen in die «Rail France Suisse SAS» umgewandelt.
âą Am 4. MĂ€rz 2002 wurde aus der «Rail France Suisse» die neu eingefĂŒhrte Markenbezeichnung «Lyria», die zudem an die Stelle der «Ligne de CĆur» trat.
âą Im Januar 2005 wurde das Angebot von Lyria um die Strecke ParisâGenf erweitert. Diese Verbindung, die inzwischen ebenfalls von Lyria vermarktet wird, war tatsĂ€chlich die erste Strecke, die vom TGV Sud-Est seit der Inbetriebnahme am 27. September 1981 bedient wurde. Sie wurde damals mit dem Argument der ersten TGV-Verbindung zwischen zwei HauptstĂ€dten vermarktet.
âą Ab dem 10. Juni 2007, anlĂ€sslich der Eröffnung der Hochgeschwindigkeitsverbindung (LGV) Est europĂ©enne, erweiterte Lyria das bestehende Angebot um die Strecke ParisâZĂŒrich ab Paris-Est via Strasbourg, Mulhouse und Basel.
âą Am 10. Dezember 2007 wurde die Verbindung im Winter jeden Samstag um die Strecke ZĂŒrichâChur erweitert und unter dem Namen «TGV des Grisons» vermarktet. Allerdings wurde diese Streckenerweiterung wegen Kundenmangels nach zwei Wintern eingestellt.
âą Im Zuge der Eröffnung der LGV Rhin-RhĂŽne bediente die Verbindung ParisâZĂŒrich (auf Kosten von Strassburg und Colmar) ab dem 11. Dezember 2011 auch die Stadt Dijon, und die ZĂŒge halten ebenfalls in den Bahnhöfen Besançon Franche-ComtĂ© TGV und Belfort-MontbĂ©liard TGV. Ausserdem wurde der Endbahnhof in Paris zum Bahnhof Paris-Gare-de-Lyon verlegt. Seither verkehren alle Lyria-Verbindungen ab demselben Bahnhof.
âą Obwohl sich Lyria dazu verpflichtet hatte, die Strecke ParisâBern ĂŒber Frasne (Abzweig nach Lausanne) via Pontarlier und Neuenburg bis Dezember 2014 zu bedienen, kĂŒndigte sie am 3. Juli 2013 deren Aufhebung per Dezember 2013 an. Das Unternehmen nannte als Grund einen Mangel an Passagieren seit Dezember 2011, allerdings ohne einen Beweis dafĂŒr zu erbringen, dass die Strecke Verluste eingefahren hatte. Effektiver Grund dafĂŒr war, dass die Fahrtdauer ĂŒber Basel inzwischen kĂŒrzer war. Um die Verbindung auf dieser Strecke aufrechtzuerhalten, wurden im Dezember 2012 beidseits der Grenzen 20'000 Unterschriften gesammelt. Einige betonen, dass die Streckenaufhebung dem Beschluss des schweizerischen Parlaments zuwiderlief, der die Verbindung zwischen der Schweiz und Frankreich via Jurabogen und Bern, insbesondere Neuenburg, aufrechterhalten will (s. Bundesgesetz ĂŒber den LGV-Anschluss, 742. 140.3).
âą Seit 2016 werden die frĂŒher angebotenen durchgehenden Verbindungen GenfâLyon-Part-DieuâMontpellier, BrigâLausanneâDijonâParis sowie LilleâGenfâLausanneâBrig werden nicht mehr betrieben.
âą 2017 wurde der Betrieb des sogenannten saisonalen «TGV des neiges» zu den Wintersportorten der WaadtlĂ€nder Alpen und Voralpen (Montreux, Aigle) und des Kantons Wallis (Martigny, Sitten, Siders, Leuk, Visp und Brig) aus verkehrsregulatorischen GrĂŒnden zwischen Lausanne und dem Wallis eingestellt. Trotzdem lĂ€sst sich nach wie vor ein Zugbillett zu diesen Wintersportorten buchen. FĂŒr die verbleibende Strecke ist nun auf einen Zug der SBB umzusteigen.
âą Am 15. Dezember 2019 wurde anlĂ€sslich des Projekts Lyria 2020 aus der bis anhin tĂ€glich befahrenen Strecke MarseilleâGenf eine saisonale Verbindung. Sie bedient weiterhin die Bahnhöfe Aix-en-Provence TGV, Avignon TGV, Lyon-Part-Dieu und Bellegarde. Die direkte Verbindung TGV Lyria BernâParis (tĂ€glich eine Hin- und RĂŒckfahrt) wurde aufgehoben.
âą FĂŒnf Millionen Menschen reisten vor der Pandemie jĂ€hrlich mit den TGV-HochgeschwindigkeitszĂŒgen von ZĂŒrich und Basel sowie Lausanne und Genf aus nach Paris, aber auch saisonal von Genf nach Marseille â und umgekehrt. Das bedeutet ein Marktanteil von 50 Prozent.cite-ref-3[3]
Entwicklung des Verkehrs
Lyria gibt fĂŒr die eigenen TGV-ZĂŒge folgende Daten bekannt
âą 2005 â Marke von 3 Mio. Passagieren auf allen Verbindungen ĂŒberschritten
âą 2007 â mehr als 2 Mio. internationale Passagiere
âą 2008 â 3,8 Mio. Passagiere, wovon 2,2 Mio. international
âą 2009 â 3,7 Mio. Passagiere (â0,85 % / 2008), wovon 2,2 Mio. international
âą 2010 â 4 Mio. Passagiere (+10 % / 2009), wovon 2,3 Mio. international
âą 2011 â 4,32 Mio. Passagiere (+8 % / 2009), wovon 2,6 Mio. bzw. 63 % international
âą 2012 â 5,2 Mio. Passagiere
âą 2013 â 5,8 Mio. Passagiere
âą 2014 â 5,5 Mio. Passagiere
âą 2015 â 5,4 Mio. Passagiere
âą 2016 â 5,1 Mio. Passagiere
âą 2017 â 5,1 Mio. Passagiere
âą 2018 â 4,5 Mio. Passagiere
Verbindungen
Folgende Verbindungen werden seit dem Fahrplanjahr 2020 als TGV-Lyria-Dienste angeboten, wobei ĂŒberall DoppelstockzĂŒge zum Einsatz kommen.cite-ref-4[4]
âą LausanneâDoleâDijonâParis (drei UmlĂ€ufe tĂ€glich; etwa 3 Stunden 40 Minuten Reisezeit); drei weitere Verbindungen ĂŒber Genf
âą (Lausanne-)GenfâBellegardeâBourg-en-BresseâParis (acht UmlĂ€ufe tĂ€glich; minimal 3 Stunden 11 Minuten Reisezeit)
âą ZĂŒrichâBaselâMulhouseâBelfort-MontbĂ©liard/DijonâParis (sechs UmlĂ€ufe tĂ€glich; minimal 4 Stunden 4 Minuten Reisezeit)
âą (Lausanne-)GenfâBellegardeâLyon-Part-DieuâAvignonâAix-en-ProvenceâMarseille (ein Zugpaar wĂ€hrend der Sommermonate; etwa 3 Stunden 25 Minuten Reisezeit)
In den TGV Lyria werden fĂŒr Passiere drei Reiseklassen angeboten: «Standard», «Standard 1Ăšre», «Business 1Ăšre». In den ZĂŒgen wird ein erweitertes Restaurantangebot gefĂŒhrt, bestehend aus einem Barwagen und Am-Platz-Service in der Business-Klasse.
Rollmaterial
FĂŒr die 1984 aufgenommenen Verbindungen nach Lausanne und Bern wurden neun TGV Sud-Est (PSE) mit DreisystemausrĂŒstung eingesetzt. Von diesen neun TGV 110â118 gehören sieben der SNCF und zwei den SBB (TGV 112 und 114), letzteres aufgrund der Beteiligung an Lyria. In den Jahren 2005 und 2006 wurden alle neun Lyria-PSE analog zu den konventionellen Zweisystem-PSE modernisiert. Seit Dezember 2012 werden diese ZĂŒge nicht mehr eingesetzt und wurden abgestellt.cite-ref-eri-10-13-5-0[5]
Die Höchstgeschwindigkeit der ZĂŒge betrĂ€gt 300 km/h (vor Modernisierung 270 km/h) auf der PSE-Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Valenton bei Paris und Aisy im Burgund, westlich von Dijon. Aufgrund einer technischen Limitierung betrĂ€gt die Höchstgeschwindigkeit beim Betrieb unter 15 kV nur 160 km/h. Ausgefahren werden kann diese Geschwindigkeit in der Schweiz nur an wenigen Orten.
FĂŒr die Verbindungen nach Genf werden klassische Zweisystemgarnituren verwendet, in der Regel TGV PSE oder doppelstöckige TGV Duplex.
Auf der Linie ZĂŒrichâBaselâStrassburgâParis verkehrten seit dem 10. Juni 2007 die TGV POS (Paris-Ostfrankreich-SĂŒddeutschland) mit den Nummern 4401â4419 (TGV 4406 gehört den SBB). Diese TGV erreichten auf der Neubaustrecke der LGV Est europĂ©enne eine Spitzengeschwindigkeit von 320 km/h. Seit Dezember 2011 verkehren die ZĂŒge nach Basel und ZĂŒrich ĂŒber die LGV Rhin-RhĂŽne, wo ebenfalls in Teilabschnitten mit 320 km/h gefahren werden kann.
Ab 2011 ĂŒbernahm Lyria die 19 existierenden TGV POS, die zuvor fĂŒr Alleo nach SĂŒddeutschland fuhren.cite-ref-6[6] Die ZĂŒge erhielten eine neue Lackierung mit Lyria-Logo und wurden bis 2015 innen modernisiert.cite-ref-bzb-2013-11-18-7-0[7] Seit 2012 verkehrten auf der Strecke ParisâBasel(âZĂŒrich) teilweise die doppelstöckigen TGV 2N2 «Euroduplex» mit den Nummern 4701â4730. Diese ZĂŒge mit 507 SitzplĂ€tzen können gegenĂŒber den einstöckigen TGV POS mit 355 PlĂ€tzen mehr Passagiere transportieren. Die Absicht, bis Ende 2013 dort alle TGV POS abzulösen, wurde vom Betreiber Lyria damals nicht umgesetzt, weil der Einsatz eigener TGV POS fĂŒr Lyria gĂŒnstiger kam als die Nutzung von der SNCF angemieteter DoppelstockzĂŒge.cite-ref-bzb-2013-11-18-7-1[7]
Anfang 2018 wurde bekannt, dass Lyria seine Flotte modernisiert und zumindest die Verbindung ParisâBasel/ZĂŒrich ab 2020 ausschliesslich von doppelstöckigen Euroduplex-ZĂŒgen bedient wird.cite-ref-8[8] Ende Januar 2019 wurde die 2N2-Garnitur 4720 in Lyria-Lackierung vorgestellt. Insgesamt wurden 15 Garnituren mit je 507 SitzplĂ€tzen fĂŒr Lyria adaptiert. Ab September 2019 wurden zudem die Inneneinrichtungen dieser Garnituren in monatlicher Kadenz pro Zug modernisiert; dabei wurden die Wagen mit WLAN ausgestattet. Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2019 werden diese Fahrzeuge auf dem Liniennetz von Lyria eingesetzt.cite-ref-9[9] Die 19 POS-Garnituren wurden 2019 nach und nach aussen und innen auf den Einsatz bei der SNCF angepasst. Sie kommen als TGV inOui auf der LGV Nord zum Einsatz.cite-ref-10[10]
Netzausbau
Per 2009 wurde die Strecke Vallorbe/PontarlierâDijon aufgerĂŒstet. Eine bessere Stromversorgung und gestreckte Kurven erlauben eine höhere Reisegeschwindigkeit, was zwischen Paris und Lausanne einen Zeitgewinn von etwa 15 Minuten ermöglicht.
Seit Dezember 2010 fahren die ZĂŒge von und nach Genf ĂŒber die erneuerte und elektrifizierte Strecke im Haut-Bugey zwischen Bourg-en-Bresse und Bellegarde, wodurch die Reisezeit zwischen Genf und Paris um rund 15 Minuten verkĂŒrzte (die neue Reisezeit fĂŒr ParisâGenf betrĂ€gt etwa drei 1/4 Stunden, Ă€hnlich der Relation ParisâMarseille). Die Anzahl der Verbindungen wurde von sieben auf neun erhöht.
Die Inbetriebnahme der neuen LGV Rhin-RhĂŽne zwischen MĂŒlhausen und Dijon erfolgte Ende 2011. Die Fahrten zwischen Paris und Basel/ZĂŒrich werden seither ĂŒber diese Strecke gefĂŒhrt, wodurch sich die Fahrzeit im Vergleich zum Weg ĂŒber Strassburg um 30 Minuten verkĂŒrzte, so dass Paris von ZĂŒrich aus in vier Stunden erreichbar wurde.cite-ref-11[11]
Auf Schweizer Boden hĂ€tte der Ende 2018 in Betrieb genommene Neubau des RosshĂ€userntunnels auf der Strecke BernâNeuenburg einen Zeitgewinn von drei Minuten zwischen Bern und Paris gebracht. Er wurde mit 154 Millionen Schweizer Franken aus dem Fonds fĂŒr HGV-AnschlĂŒsse finanziert. Allerdings wird die Verbindung BernâParis seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2013 ĂŒber Basel gefĂŒhrt; dadurch verkĂŒrzte sich die Fahrzeit um 15 Minuten.cite-ref-12[12]
Mit Inbetriebnahme des ETCS Level 2 zwischen Pully und Villeneuve im April 2017 wurden die saisonalen Wochenendverbindungen «Lyria des Neiges» und «Lyria dâĂ©té» ins Wallis eingestellt.
Siehe auch
Weblinks
Commons
: TGV Lyria
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
âą TGV Lyria
Einzelnachweise
cite-note-11. â SBB GeschĂ€ftsbericht 2022. S. 102, 117 (sbb.ch [PDF; 6,1 MB]).
cite-note-22. â eine wirtschaftliche Interessengemeinschaft nach französischem Recht, siehe fr:Groupement d'intĂ©rĂȘt Ă©conomique und en:Groupement d'intĂ©rĂȘt Ă©conomique
cite-note-33. â TGV-Betreiber sagt Air France, Easyjet und Swiss den Kampf an. In: aero telegraph. 2. April 2022, abgerufen am 3. August 2025.
cite-note-44. â TGV LYRIA â Fahrplan ab 15. Dezember 2019 (Memento vom 30. Juni 2020 im Internet Archive) (PDF), bei tgv-lyria.com
cite-note-eri-10-13-55. â Lyria-Triebköpfe zum Abbruch. In: Eisenbahn-Revue International. Nr. 10, 2013, ISSN 1421-2811, S. 528.
cite-note-66. â SNCF und SBB verstĂ€rken Partnerschaft: SBB investiert 100 Millionen in TGV-ZĂŒge. Archiv bahnonline.ch, 16. Februar 2011
cite-note-bzb-2013-11-18-77. â Peter Schenk: Ein- statt doppelstöckig: Es wird eng auf dem Weg von Basel nach Paris. In: bz Basel. 18. November 2013, abgerufen am 4. Februar 2016.
cite-note-88. â Peter Schenk: Bald mehr Platz im TGV: Auf der Strecke Basel â Paris wird mĂ€chtig aufgerĂŒstet. In: Basellandschaftliche Zeitung. 28. Januar 2018, abgerufen am 23. MĂ€rz 2020.
cite-note-99. â Erster «Euroduplex» in den Farben von TGV Lyria. In: finews.ch. Abgerufen am 1. Februar 2019.
cite-note-1010. â Du mouvement chez Lyria. In: ThĂ©o On Tracks. 25. August 2019, abgerufen am 28. April 2024 (französisch, ĂŒbersetztes Zitat: âZum Betriebswechsel im Dezember 2019 kehrten die POS-ZĂŒge in den TGV-Fuhrpark (inzwischen TGV INOUI) zurĂŒck, um die letzten TGV PSE-ZĂŒge zu ersetzen, die ausgemustert worden waren.â).
cite-note-1111. â Fahrplan 10.12.2023 bis 24.03.2023 tgv-lyria.com
cite-note-1212. â TGV fĂ€hrt nur noch via Basel nach Paris, 7. August 2013, Der Bund